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Die Top 4 #workhacks

Lydia Schültken hilft Teams, effektiver und harmonischer zusammenzuarbeiten. 

Wie viele Stunde verbringen wir in sinnlos langen Meetings, verzetteln uns in Power-Point-Präsentationen und verlieren angesichts einer nicht enden wollenden Flut von E-Mails das Ziel aus den Augen? Lydia Schültken, Beraterin, Speaker und Mitautorin des Bestsellers „Management Y“, hat die Lösung dafür gefunden: #workhacks. Das sind minimalinvasive Methoden, um die Zusammenarbeit und Arbeitsergebnisse von Teams zu verbessern. Inspiriert hat Schültken der Einsatz von agilen Managementmethoden wie Design-Thinking und Scrum in Hochleistungsteams verschiedener Unternehmen. Als Gründerin in Chile und langjährige Beraterin in Change-Prozessen weiß sie, was wirklich funktioniert.

Hier sind die Top 4 workhacks:

#1 Focus Time

Eine Stunde pro Tag ist für fokussiertes Arbeiten reserviert. Niemand spricht, es finden keine Meetings statt, keiner liest seine E-Mails oder telefoniert. Die Idee dahinter ist, dass man 15–18 Minuten braucht, um sich wirklich in eine Aufgabe zu vertiefen. Ablenkungen wie die Frage der Kollegin nach der Wochenendbeschäftigung bringen einen immer wieder raus, und man muss von vorne anfangen. Das ist frustrierend und baut auf Dauer Stress auf.

 

#2 Retrospektive

Alle zwei Wochen kommt das Team zusammen und stellt sich in Bezug auf die Teamarbeit rückblickend drei Fragen: Was klappt? Was klappt nicht? Was sollten wir ausprobieren? Kurz: keep, drop and try. So klärt man unterschwellige Konflikte, bleibt offen für Neues und startet einen ständigen Verbesserungsprozess auf der Ebene der Zusammenarbeit.

 

#3 Das Prio-Board

Arbeitet man an mehr als drei Prioritäten gleichzeitig, zieht sich alles in die Länge, weil man seine Zeit auf diese Prioritäten aufteilen muss. Man hat das Gefühl, nichts wirklich schnell und gut zu Ende bringen zu können. Das macht unzufrieden. Auf dem Prio-Board gibt es deshalb nur drei Prioritäten zu einer Zeit. Alles andere kommt in ein Sammelbecken und wird erst dann aufs Prio-Board geschrieben, wenn dort Platz frei geworden ist. So weiß jeder, was gerade angesagt ist. Es geht um Fokus und um Zufriedenheit. Das Prio-Board kann für ein ganzes Team gelten, wenn es an denselben Aufgaben arbeitet, oder jeder macht sich sein eigenes Board. So werden die Aufgaben und Belastungen auch für die Leitung schneller transparent.

 

#4 „Beschwerdefreier Montag“

Die Grundidee stammt von Will Bowen, der mit seinem Buch „Complaint Free World“ eine ganze Bewegung daraus gemacht hat. Hier geht es darum, sich einen Tag in der Woche nicht zu beschweren. Das führt zu einem starken Bewusstsein, wie oft man sich den Tag über beschwert, und reduziert die Beschwerden. Das wiederum führt zu mehr Lösungsorientierung und zu einer „Machen-hilft-Mentalität“.

 

Weitere #workhacks gibt es unter www.workhacks.de